Sylvia Hennebach-Werner

Hausmittel gegen Erkältungen

Salz, Kartoffeln, Wasser oder Salbei helfen bei Husten, Schnupfen, Fieber und Halsweh. Manchmal kosten wirksame Medikamente nicht viel und liegen direkt im Küchenschrank. Sie kommen in Umschlägen, als Wickel, beim Gurgeln oder Inhalieren zum Einsatz.

Wer sich mit dickem Kopf und Triefnase, Halsweh, Fieber und Husten plagt, muss jedoch nicht sofort zum Arzt gehen. Die Hausmittel, die wir oft noch von unseren Großmüttern kennen, helfen heute genauso gut wie damals.

Husten

Einen Brustumschlag mit warmen, zerkleinerten Kartoffeln zu machen, das fördert die Durchblutung und wirkt beruhigend. Außerdem sei es wichtig, viel zu trinken, beispielsweise Husten- oder Bronchialtees.

Schnupfen

Hat man Schnupfen, sitzt die Nase zu, bringt die klassische Inhalation Linderung. Kamillenblüten mit heißem Wasser übergießen und unter einem Handtuch die wohltuenden Dämpfe inhalieren. Auch Salzlösung ist ideal, um wieder richtig durchatmen zu können. Spezielle Geräte für eine solche Nasenspülung gibt es in Apotheken.

Fieber

Bei Fieber ohne Frösteln macht man Kneipp-Wickel. Dafür kalte Waschlappen auswringen, auf die Unterschenkel legen und Handtücher drum herum wickeln. Dabei darf keine Staunässe entstehen und der Wickel sollte nur zehn bis 15 Minuten dauern; sonst erreicht man das Gegenteil, und die Temperatur steigt.

Wer Fieber hat und dabei mit den Zähnen klappert, sollte auf die Wadenwickel verzichten. Stattdessen empfehlen sich heiße Tees und heiße Wannenbäder. Die Wassertemperatur sollte dabei die Körpertemperatur des Kranken haben, das Bad sollte nur wenige Minuten dauern und dabei immer wieder heißes Wasser nachgeschüttet werden, bis 41 Grad erreicht sind. Sofort danach solle man sich dick in Decken eingepackt ins Bett legen und nachschwitzen. Man sollte beim Baden eine Hilfsperson dabei haben, man ist wackelig auf den Beinen und die Gefahr für eine Kreislaufschwäche somit größer.

Halsschmerzen

Mit Salz oder Salbei gurgeln. Weniger unangenehm sind zehnminütige Wickel, für die man kaltfeuchte Waschlappen und ein Handtuch um den Hals wickelt.

Kopfschmerzen

Ein kalter Umschlag oder ätherische Öle, die man auf die Stirn reibt, lindern Kopfschmerzen. Kommt der Schmerz aus dem Nacken, hilft auch Wärme, um Beispiel mit einem warmen Körnerkissen, das man in den Nacken legt.

Generell sollte man viel Trinken. sich ausruhen, den Körper schonen, für ausreichend Schlaf sorgen und nur leichte, vitaminreiche Kost zu sich nehmen.

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